Physiotherapie

Physiotherapie ist ein medizinisches Behandlungsverfahren, das Bewegung und gezielte Therapie einsetzt, um Schmerzen zu lindern, Funktionen wiederherzustellen und Beschwerden langfristig zu verbessern. Die Behandlung richtet sich an den individuellen Befund und die Bedürfnisse des Patienten.


Bei welchen Beschwerden hilft Physiotherapie?

Physiotherapie wird eingesetzt bei Erkrankungen und Verletzungen des Bewegungsapparats, nach Operationen und Unfällen, bei neurologischen Erkrankungen wie Schlaganfall oder Multiple Sklerose, bei Herz-Kreislauf-Erkrankungen sowie bei Atemwegserkrankungen. Auch chronische Schmerzen, Haltungsprobleme und altersbedingter Bewegungsverlust sind häufige Behandlungsanlässe.


Wie läuft eine Behandlung ab?

Zu Beginn steht eine ausführliche Befundaufnahme. Der Therapeut analysiert Haltung, Beweglichkeit, Muskelkraft und Schmerzverhalten. Darauf aufbauend wird ein individueller Behandlungsplan erstellt. Eingesetzt werden je nach Befund aktive Übungen, manuelle Techniken, Wärme- oder Kälteanwendungen sowie elektrotherapeutische Verfahren. Eine Sitzung dauert in der Regel 20 bis 60 Minuten.


Kostenübernahme

Gesetzliche Krankenkassen übernehmen die Kosten bei ärztlicher Verordnung. Es fällt eine Zuzahlung von 10 Prozent des Rezeptwertes zuzüglich 10 Euro Rezeptgebühr an. Privatpatienten rechnen direkt mit ihrer Versicherung ab.



Wichtiger Hinweis

Physiotherapie ersetzt keine ärztliche Diagnose. Bei akuten oder unklaren Beschwerden wenden Sie sich zunächst an Ihren Arzt. Ihr Therapeut informiert Sie gerne über die für Sie geeigneten Behandlungsmethoden.