Manuelle Therapie

Manuelle Therapie ist ein spezielles physiotherapeutisches Behandlungsverfahren. Der Therapeut untersucht und behandelt Funktionsstörungen des Bewegungsapparats mit gezielten Handgriffen. Im Fokus stehen Gelenke, Muskeln, Bänder und das Nervensystem.


Bei welchen Beschwerden hilft Manuelle Therapie?

Manuelle Therapie wird eingesetzt bei Rückenschmerzen, Nackenverspannungen, Kopfschmerzen, Schulter- und Hüftproblemen sowie Knieschmerzen. Auch bei Bandscheibenbeschwerden, eingeschränkter Beweglichkeit und Schmerzen nach Verletzungen oder Operationen erzielt die Behandlung gute Ergebnisse.


Wie läuft eine Behandlung ab?

Am Anfang steht eine gründliche Untersuchung: Beweglichkeit, Muskelkraft und Schmerzpunkte werden gezielt getestet. Anschließend werden eingeschränkte Gelenke mobilisiert, verkürzte Strukturen gedehnt und das umliegende Gewebe behandelt. Die Sitzung dauert in der Regel 30 bis 60 Minuten. Ergänzend erhalten Patienten Übungen für zu Hause, um den Therapieerfolg langfristig zu sichern.


Kostenübernahme

Gesetzliche Krankenkassen übernehmen die Kosten bei ärztlicher Verordnung. Das Heilmittel lautet „Manuelle Therapie" (MT). Es fällt eine Zuzahlung von 10 Prozent des Rezeptwertes zuzüglich 10 Euro Rezeptgebühr an.



Wichtiger Hinweis

Manuelle Therapie ist nicht geeignet bei akuten Entzündungen, Knochenbrüchen, schwerem Knochenschwund, Tumorerkrankungen im Behandlungsbereich oder nach frischen Operationen. Bitte sprechen Sie vorab mit Ihrem Arzt oder Therapeuten.